MOTORWORLD | 2016.09.01 MOTORWORLD Classics Berlin lässt ein Amphicar zu Wasser
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1. September 2016

mw-berlin-classics

MOTORWORLD Classics Berlin lässt ein Amphicar zu Wasser: Potomac Classics präsentiert Amphibienfahrzeug aus den 1960ern

Loriots Müller-Lüdenscheidt aus dem berühmten Sketch „Herren im Bad“ hätte mit dem Amphicar seine wahre Freude gehabt. Die Besucher der MOTORWORLD Classics Berlin können allemal darauf gespannt sein. Denn das sympathische Amphibienfahrzeug mit Berliner Wurzeln wird im Springbrunnen am Palais der Messe Berlin symbolisch zu Wasser gelassen. Eine weitere sehenswerte Rarität, die vom 6. bis 9. Oktober 2016 auf der Oldtimer-Messe präsentiert wird. Bereitgestellt, von der niederländischen Firma Potomac Classics, die sich auf diese lustigen Fahrzeuge, die heute wahren Sammlerwert haben, spezialisiert hat.

Gleich in doppelter Hinsicht passt das Amphicar zur MOTORWORLD Classics Berlin: Denn es ist nicht nur eine Rarität aus guten alten Zeiten, sondern stammt ursprünglich aus Berlin. Entwickelt wurde das Fahrzeug von Konstrukteur Hans Trippel, der es von 1960 bis 1963 hauptsächlich in Berlin-Wittenau bei der Deutschen Waggon- und Maschinenfabrik bauen ließ. Es war der erste in Großserie gefertigte Schwimmwagen für die zivile Nutzung und wurde ab 1962 für stolze 10.500 D-Mark verkauft. Nach heutiger Kaufkraft sind das fast 23.000 Euro, ein Porsche 356 lag damals nicht weit von dieser Preisklasse entfernt. Insgesamt wurden 3.878 Fahrzeuge produziert, von denen über 3.000 in die USA gingen.

Gut für einen präsidialen Spaß
Eine nette Anekdote aus Übersee lässt vermuten, dass die Besitzer eines Amphicars weniger auf die Verlässlichkeit und Praktikabilität des Fahrzeugs setzten als auf den Faktor Spaß. So wird erzählt, dass US-Präsident Lyndon B. Johnson, der auch eines besaß, seine Gäste zu erschrecken pflegte, indem er ein Bremsversagen vortäuschte und in den See vor seinem Haus rauschte.

Geplatzter amerikanischer Traum
Der amerikanische Traum von rund 25.000 verkauften Stück platzte jedoch schneller als das Amphibienfahrzeug fahren konnte – immerhin 110 Kilometer pro Stunde zu Lande, und zwölf km/h zu Wasser. Ein zu kleiner 1,2-Liter-Motor, eine enge Kabine, mäßige Federung und zweifelhafte Manövrierfähigkeit im Wasser sind nur ein paar der Einschränkungen dieses Zwitters. Und so kam das angedachte Vertriebssystem über Handelsstützpunkten in US-amerikanischen Supermärkten erst gar nicht zum Tragen. Auch in Europa verlief der Absatz nur schleppend, sodass noch drei Jahre nach Ende der Produktion (1964) Neuwagen angeboten wurden. Heute ist das sympathische Amphibienfahrzeug allerdings ein wahres Liebhabestück.

Mehr Informationen zum Amphicar:
http://www.potomacclassics.nl

Hier können Sie die Text- und Bilddateien zu dieser PR-Info herunterladen:

Download: MOTORWORLD-Classics-B_Amphicar_PM-5_2016-09-01.doc

MOTORWORLD Classics B_Amphicar_PM 5_Bild 1_2016-09-01 MOTORWORLD Classics B_Amphicar_PM 5_Bild 2_2016-09-01
Bildunterschriften Bilder 1 und 2:
Sympathische Rarität auf der MOTORWORLD Classics Berlin 2016:
Ein Amphicar, der erste in Großserie gefertigte Schwimmwagen für die zivile Nutzung.

MOTORWORLD Classics B_Amphicar_PM 5_Bild 3_2016-09-01 MOTORWORLD Classics B_Amphicar_PM 5_Bild 4_2016-09-01
Bildunterschriften Bilder 3 und 4:
Das Werbeversprechen von Amphicar in den 1960ern:
„Erleben Sie den Zauber einer Wasserfahrt in Ihrem Auto!“

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